MUNGUIN BUSINESS

ENGLISH — With the start of the dry season, grasshoppers so called „Munguin“ fly over Bambui, a town in the Highlands of Cameroon. The Farmers are waiting for the small insects and with the help of big drums and strong light, they try to attract and catch the nightactive insects. They are not a plague, but a delicious snack for the local population and bring the catchers an extra income for a short while. Women sell them fried, cooked or grilled all over town and also export the ealthy snack to the neighboring countries. Only one small insect, called „Crichi“ that also comes with the grasshoppers is causing trouble for the local population, because its fluids burn and damage the skin. Many people therfore protect themselves or try to stay away from the hotspots during the season.

DEUTSCH — In Bambui, startet zu Beginn der Trockenzeit, auch die Zeit der Heuschrecken. Wenn die ersten «Münguin», wie die Tiere hier genannt werden, in den Bergen gesichtet werden, beginnen die Menschen an Bambui´s größter Kreuzung Four Corners, sich gewissenhaft auf die nachtaktiven Tiere vorzubereiten. Mit hellen Scheinwerfern ausgestattet, locken sie die Schwärme zu meterhohen Becken aus Wellblech und großen Wannen, um so möglichst viele Tiere zu sammeln. Die Tiere sind für die Landwirte der fruchtbaren Region keine Gefahr, ganz im Gegenteil, sie sind eine zusätzliche Einnahmequelle. Gekocht, getrocknet oder frittiert gelten sie als Delikatesse und werden bis weit über die Landesgrenzen hinaus verkauft. Nur ein Aspekt, hält zahlreiche Personen davon ab, in das gute Geschäft einzusteigen. Denn zusammen mit den Heuschrecken kommt noch ein weiteres, viel kleineres Insekt, welches „Crichi“ genannt wird und eine ätzende Flüssigkeit absondert, welche schwere Hautverletzungen hervorruft. So sind nicht nur die Fänger, sondern auch die Ärzte der Region im November in Alarmbereitschaft.